| |
Ein Interview mit David Berger
Bereits im Jahr 2007 hat David Berger, damals Herausgeber der konservativen Monatsschrift „Theologisches“ und Professor der Päpstlichen Thomasakademie, auf unserer Seite einen Kommentar zu kreuz.net veröffentlicht, der hohe Wellen geschlagen hat. Im vergangenen November ist nun sein Buch „Der heilige Schein. Als schwuler Theologe in der katholischen Kirche“ beim Berliner Ullstein-Verlag erschienen und hat innerhalb der ersten 6 Wochen erstaunliche drei Auflagen erlebt. Groß war das Interesse von Hörfunk und Fernsehen an dem neuen Buch. Von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ über die „Süddeutsche“ bis hin zur „Zeit“ waren sich alle Tageszeitungen einig, dass dieses Buch „mit zum Unglaublichsten gehört, was derzeit über die katholische Kirche zu lesen ist“ (Thomas Assheuer).
1. Wie sehen Sie, im Nachhinein, Ihre damalige Glosse auf kreuts.net?
Berger: Bei all den Fehlern, die ich damals im Zusammenhang meiner Tätigkeit im konservativen Lager der Kirche begangen habe, bin ich doch im Nachhinein stolz, dass ich einer der ersten, in der akademischen Theologie sogar der erste Theologe überhaupt war, der vor kreuz.net warnend seine Stimme erhoben hat. Meine Analyse von damals hat sich in den folgenden Jahren immer mehr bestätigt, geradezu so als wollten die Macher dieser Katholiban-Seite sie durch ihr Handeln belegen. Irgendwann hat dann auch sehr zögerlich und vorsichtig die katholische Bischofskonferenz reagiert, als mit dem Fall „Williamson“ das Kind längst in den Brunnen gefallen war. Während man also meine Warnungen auf Seiten der Amtskirche zunächst einfach ignoriert hat, wurde ich zum Hassobjekt des gesamten Dunstkreises dieser Seite. Zu etwa 50 Hassartikeln zum Thema David Berger hat man sich dabei bis heute hinreißen lassen: sie bilden ein abstruses Gemisch von Lügen, Halbwahrheiten und aus dem Internet zusammengeschnipselten Zitaten.
2. Ihr neues Buch hat eine Vorgeschichte. Sie haben im April 2010 Ihr Amt als Herausgeber von Theologisches niedergelegt, nachdem Bischof Overbeck sich in einer Talkshow homophob geäußert hatte. War das nicht eine übertriebene Reaktion Ihrerseits?
Die homophobe Aussage Overbecks war für mich nur der letzte Auslöser, vorbereitet hat sich dieser Schritt über viele Jahre. Denn Overbeck ist leider kein Einzelfall! Seit etwa 2005 – also der Wahl Josef Ratzingers zum Papst – verstößt man in der katholischen Kirche immer öfter gegen seine eigene offizielle Lehre, die Respekt vor Homosexuellen fordert. Im Rahmen eines umfassenderen Rechtsrucks der katholischen Kirche hat auch die Homophobie stark zugenommen und von dem noch 1992 im Weltkatechismus versprochenen Takt und Respekt ist nicht viel geblieben. Auch Overbeck wusste natürlich ganz genau, dass wer in der Kirche Benedikts Karriere machen will, möglichst schwulenfeindlich auftreten muss. Die von Benedikt warm umworbene Piusbruderschaft sowie die Internetseiten kath.net und kreuz.net bringen dabei nur zum Ausdruck, was leider bei sehr vielen Kirchenfürsten allgemeines Gedankengut ist. Was man dort aber aus taktischen Gründen häufig nur hinter vorgehaltener Hand ventiliert. Wobei auch die vorgehaltene Hand immer seltener wird: Erinnern wir uns nur daran, dass sich der zweitmächtigste Mann der katholischen Kirche, Kardinalstaatssekretär Bertone, im April vergangenen Jahres zu der Behauptung hinreißen ließ, an den Missbrauchsfällen seien nur die Homosexuellen schuld. Um dann von einem südamerikanischen Mitbruder im Kardinalsamt unterstützt zu werden, der erklärte, die katholischen Geistlichen seien an den Missbrauchsfällen komplett unschuldig. Es seien die jungen Schwulen gewesen, die die ansonsten völlig integeren Priester verführt hätten!
3. Aber das sind doch völlig abstruse Thesen! Könnte man nicht in kreuz.net-scher Manier meinen, solche Worte seien den Kirchenfürsten nur von „Feinden des Glaubens“ untergeschoben worden?
Auf den ersten Blick ja, aber wenn man genauer hinblickt, passen sie sehr gut zu ihren Urhebern. Dabei ist es psychologisch interessant festzustellen, dass sich solche Feindseligkeit, ebenso wie bei kreuz.net, fast nur gegen männliche Homosexuelle richtet. Was wiederum auf die nicht nur von mir immer wieder gemachte Beobachtung verweist, dass die größte Schwulenfeindlichkeit in der katholischen Kirche in den allermeisten Fällen von Geistlichen ausgeht, die selber mit ihrer eigenen Homosexualität nur sehr schwer zurechtkommen, diese häufig nur heimlich und in verdrängender Weise ausleben. Die moderne Psychologie nennt diesen Vorgang der Projektion, „Reaktionsbildung“. Das heiß, dass Menschen häufig ein in ihrem Umfeld inakzeptables Gefühl (offenes Ausleben der Homosexualität) durch eine Umkehr in sein Gegenteil (extreme Feindseligkeit gegenüber Homosexuellen bzw. das selbstbewusste Ausleben dieser Veranlagung) zu verdrängen suchen. In diesem Zusammenhang verwundert auch nicht, was ich in meinem Buch näher darlege: dass die Gerüchte über eine homosexuelle Veranlagung des gegenwärtigen, von einer extremen Angst vor Schwulen getriebenen Papstes Legion sind und die Medien immer wieder genüsslich das Verhältnis Benedikts zu seinem angeblich gut aussehenden Privatsekretär thematisieren.
4. Welche Rolle hat kreuz.net für das Entstehen Ihres Buches gespielt? Empfinden Sie einen Hass auf die Macher der Seite?
Nein, überhaupt nicht. Im Grunde genommen verdanke ich kreuz.net sehr viel. Diese Seite und meine frühe Auseinandersetzung mit ihr, hat mir zunehmend die Augen geöffnet. Immer mehr wurde mir vor allem durch kreuz.net klar, wohin der Konservativismus der katholischen Kirche in letzter Konsequenz führt. Und dass diese Konsequenz von den konservativen Kräften auch gewünscht ist. Schauen Sie sich nur die vom derzeitigen Papst permanent gelobte Seite kath.net oder die jüngsten Verlautbarungen der Fördergemeinschaft „Theologisches“ an: diese nähern sich in Sprachduktus und wesentlichen Aussagen immer mehr kreuz.net an. Bestätigt sehen können sie sich von den homophoben Aussagen Benedikts XVI. in seinem jüngsten Interviewbuch. Insofern kann ich sagen: ohne kreuz.net und die willigen Adepten dieser Seite wäre es vielleicht nie zu dem befreienden Schritt meines Outings und nie zu dem Buch „Der heilige Schein“ gekommen.
5. Was sind Ihre Pläne für das kommende Jahr?
Zunächst stehen noch einige Fernseh- und Radiosendungen an. Dann werde ich bei einigen CSDs und deren kulturellem Rahmenprogramm sowie Veranstaltungen kirchlicher Hochschulgemeinden und Priesterkreisen als Vortragender oder Interviewgast mitwirken. Besonders freue ich mich auf eine Veranstaltung am ersten Märzwochenende in Zürich, wo ich im schönen Ambiente des Hotel Baur au Lac Interview-Gast beim Club-Dinner des renommierten Schweizer Gay-Networks sein darf, das die schwulen Führungskräfte, Künstler, Politiker usw. der Schweiz bilden.
22. Januar 2011
Zur Diskussion im kreuts.net-Forum
Watch kreuz.net
Wikipedia-Artikel
Kreuznetmythen
kreuz.net-Wettbewerb
Guerilla-Forum
kreuzwatch
Hinweis: kreuts.net ist für die Inhalte anderer Websites nicht verantwortlich. Soweit es deren Inhalte betrifft, wende man sich bitte an die jeweiligen Betreiber.
16. Die gleichgeschlechtliche Ehe wird die Basis unserer Gesellschaft grundlegend verändern. Wir könnten uns nie an die neuen gesellschaftlichen Normen gewöhnen. Genauso wenig, wie wir uns an Autos, den Dienstleistungssektor und die verlängerte Lebensdauer gewöhnt haben.
15. Die homosexuelle Kultur ist der neuste Fimmel, der von den liberalen Medien kreiert wurde, um unsere langjährigen Traditionen zu verjagen. Wir wissen, dass das stimmt, weil es Homosexualität schon bei den Alten Griechen nicht gab, geschweige denn im Römischen Reich.
14. Es gibt genügend heterosexuelle Paare, die Kinder adoptieren wollen und jedes ungewollte Kind hat bereits eine liebevolle Familie. Das ist auch die Erklärung dafür, warum es keine Waisenhäuser gibt.
13. Homosexuelle haben alle Aids. Deshalb sind wir froh darüber, dass der Vatikan das Benützen von Kondomen verbietet!
12. Die Ehe ist eine religiöse Institution, die von der Kirche klar definiert ist. Das ist auch der Grund, warum Atheisten nicht heiraten und Christen sich nie scheiden lassen.
11. Kinder, die zuhause ohne ein männliches und weibliches Vorbild aufwachsen, können sich nicht normal entwickeln. – Das erklärt, warum es in unserer Gesellschaft keine alleinerziehenden Elternteile gibt.
10. Die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren kann von Seiten der Religion nicht unterstützt werden. In einer Gottesherrschaft wie die unserer stehen religiöse Werte an oberster Stelle. Deshalb hat unsere Nation auch nur eine Religion.
9. Offensichtlich werden homosexuelle Eltern ihre Kinder zu Homosexuellen erziehen, da ja auch heterosexuelle Eltern nur heterosexuelle Kinder haben.
8. Heterosexuelle Ehen sind wertvoll, weil sie Kinder produzieren. Homosexuellen, sowie unfruchtbaren und alten Paaren sollte es verboten werden, zu heiraten. Unsere Waisenhäuser sind nähmlich noch nicht voll genug und die Welt braucht sowieso mehr Kinder.
7. Die traditionelle Ehe würde an Wert verlieren, wäre die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren erlaubt. Die Heiligkeit der 55-stündigen Ehe von Britney Spears wäre zerstört!
6. Homosexualität ist ansteckend. Und vom Küssen kann man schwanger werden.
5. Die traditionelle Ehe zwischen Mann und Frau existiert schon seit jeher und hat sich nie verändert. Frauen sind Besitztümer, Schwarze können noch immer keine Weissen heiraten und Scheidung ist illegal.
4. Die Einführung der Homo-Ehe wird nur die Türen zu all möglichem verrücktem Verhalten öffnen! Leute werden dann vermutlich ihre Tiere heiraten wollen! - Und da diese ja gesetzlich anerkannt sind und Eheverträge unterzeichnen können, wäre das dann auch gar nicht mehr so absurd.
3. Verheiratete homosexuelle Paare werden andere Leute dazu anspornen, homosexuell zu werden. Genau so, wie wenn man mit grossen Leuten zusammen ist, man selber irgendwann gross wird.
2. Homosexualität ist nicht natürlich. Echte Europäer verachten unnatürliche Dinge. Wie zum Beispiel Brillen, Polyester und Klimaanlagen.
1. Meteoriten und Vulkane!!!
Von Arkanum
Wer kennt sie nicht, die gerade in der Vorweihnachtszeit angebotenen "Wallfahrten nach Medjugorje" in Bosnien-Herzegowina? Von vielen Bekehrungen, von Offenbarungen der Muttergottes, gar dem Beichtstuhl Europas ist die Rede. Die Zahl der Pilger geht jedes Jahr in die Millionen. Auf kreuz.net ist das Thema ein heißes Eisen, auf kath.net wird Medjugorje gar wie pures Gold angepriesen. Aber ist alles, was glänzt, auch Gold?
Ist Medjugorje überhaupt ein Wallfahrtsort?
Betrachten wir zur Einführung den Begriff "Wallfahrt". Das ist in der katholischen Kirche eine Pilgerreise zu einem von der Kirche nach Abschluß eines förmlichen Verfahrens anerkannten Wallfahrtsort. "Inoffizielle Wallfahrtsorte", ein von Medjugorje-Anhängern gerne und häufig verwendetes Konstrukt, kennt das Kirchenrecht nicht. Wozu überhaupt ein solches Konstrukt?
Dazu muß man wissen, wer eine solche Anerkennung durchführen kann. Die Entscheidung liegt zunächst beim Ortsbischof, aber der Papst kann sie an sich ziehen. Papst Johannes Paul II hat das im Fall Medjugorje getan. Bis heute hat kein Papst (und auch kein Ortsbischof der für die Pfarrei Medjugorje zuständigen Diözese Mostar/Duvno) eine Anerkennung als Wallfahrtsort ausgesprochen. Selbst private Pilgerreisen zur Kirche oder Gebetsstätte sind nur unter der Prämisse, daß sie sich nicht an den behaupteten Erscheinungen orientieren, gestattet. Berücksichtigt man die päpstliche Universaljurisdiktion, und damit den Papst als obersten Entscheidungsträger, gilt für Katholiken: Medjugorje ist kein Wallfahrtsort!
Sind die "Erscheinungen" kirchlich anerkannt?
Auch hier ist die Antwort ein klares Nein. Eine abschließende Entscheidung kann die katholische Kirche erst nach Ende der Erscheinungen treffen; nun setzen sich diese aber sozusagen in einer Endlosschleife im dritten Jahrzehnt fort, was von keinem anderen Erscheinungsort bisher auch nur behauptet wurde. Ein Narr, der Böses dabei denkt…
Schon jetzt ist aber offenkundig, daß nicht alle Botschaften der "Gospa" (kroatisch: Frau, gemeint ist Maria) mit katholischer Lehre vereinbar sind. Die Botschaft vom 1.Oktober 1981 behauptet beispielsweise, vor Gott seien Angehörige aller Religionen gleich, während die katholische Kirche die Taufe -mithin den Kircheneintritt- als heilsnotwendig ansieht.
Hinzu kommen einige offenkundige Lügen der angeblichen Seher, eine davon sogar unter Eid gegenüber dem vormaligen Bischof Pavao Žanić geäußert. Das Ortsbistum hat dazu eine ausführliche Stellungnahme des gegenwärtigen Bischofs Ratko Perić veröffentlicht. Dort ist von Lügen die Rede, von Betrug, gar davon, daß ein altkatholischer Diakon als "römisch-katholischer Bischof" aufgetreten war und eine ungültige "Firmung" für 800 Jugendliche gespendet hatte.
Nicht nur in Medjugorje selbst gab es fragwürdige "Erscheinungen". Die Bluttränen, die eine von dort mitgebrachte Gipsmadonna geweint haben soll, stellten sich bei einer Untersuchung der Staatsanwaltschaft im italienischen Civitavecchia als Männerblut heraus. Der Besitzer der Statue verweigerte die Abgabe einer Blutprobe zu Vergleichszwecken: Ein Narr, der Schlimmes…?
Im Bosnienkrieg
Anhänger der "Gospa" stellen Medjugorje gerne als Oase des Friedens dar. Nur Gutes sei von dem Ort inmitten der Schlächterei ausgegangen. Davon stimmt zumindest, daß Medjugorje nie von den serbischen Aggressoren erobert wurde, sondern dem international nicht als Staat anerkannten Gebiet Herceg-Bosna angehörte. Der Medjugorje-Radiosender Radio Mir (Frieden) entstand in Zusammenarbeit mit dem Sender Radio Herceg-Bosna.
Wie weit war es aber wirklich her mit Mir in der Oase des Friedens? Leider wird auch dieser Teil der Geschichte oft durch Unvollständigkeit entstellt, so daß er zur Selbstdarstellung paßt. Solches nennt man gerne beschönigend "Revisionismus"; der Volksmund drückt sich deutlicher aus.
Wenig bekannt ist beispielsweise, daß auf einem Grundstück der herzegowinischen Franziskanerprovinz -sie kontrolliert die Pfarrei- in einem Medjugorjer Vorort die Miliz des Warlords Zdravko Primorac ihre selbstentwickelten Splittergranaten testen ließ; eine blutige Fehde zwischen mehreren einheimischen Clans forderte mehr als 100 Todesopfer. Die Universität New York hat einen umfangreichen Bericht des Amsterdamer Professors Mart Bax zu diesen Themen veröffentlicht.
Und nach dem Krieg?
Laut dem in Medjugorje erschienenen Pressebulletin N°142 hatte Medjugorje-Priester Slavko Barbarić die in Den Haag vom Internationalen Strafgerichtshof inhaftierten kroatischen Kriegsverbrecher als "gute und edle Menschen" verherrlicht; auch von kirchlicher Seite erntete er dafür harsche Kritik.
Nur ein Jahr später, 2001, stellte sich heraus, daß die unter anderem von der Franziskanerprovinz Mostar gegründete Hercegovačka Banka zahlreiche Konten der schon nach dem Friedensvertrag von Dayton 1996 offiziell aufgelösten Miliz Hrvatsko vijeće obrane geführt hatte. Die Reaktion der bosnischen Polizei und der internationalen Friedenstruppe war schnell und konsequent: Die Bank - ein Hauptkanal für Medjugorje-Spenden - wurde geschlossen, umfangreiche Geldbeträge wurden beschlagnahmt, zahlreiche Strafverfahren unter anderem wegen Geldwäsche und Unterminierung staatlicher und militärischer Autorität eingeleitet. Bei den Razzien wurden mehrere Polizisten schwer verletzt; der Banktresor mußte mit Sprengladungen geöffnet werden. Bis heute sind nicht alle Aspekte des Falles geklärt, erhebliche Geldbeträge bleiben verschwunden. Der örtliche Politiker Ante Jelavic, zu 10 Jahren Haft verurteilt, nutzte einen Freigang, um sich nach Kroatien abzusetzen.
Und vor wenigen Wochen erst erwies sich, daß auch der alljährlich stattfindende Friedensmarathon "Kup Karmel" seine entschieden unfriedliche Kehrseite hat: Im Ehrenausschuß arbeitet der Pfarrer von Medjugorje, Ivan Sesar, mit dem Rechtsrocksänger Marko Perković zusammen. Die Spezialität seiner Band Thompson: Haßgesänge, in denen der Terror der kroatischen Faschistenpartei und deren Konzentrationslager Jasenovac verherrlicht wird. Gar keine Berührungsängste mehr in der "Oase des Friedens"?
Es prüfe, wer sich bindet - und sei es auch nur für die Dauer einer "Wallfahrt", die gar keine ist.
(kreuts.net, Betlehem,/Judäa)
In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem besorgten Bürger alarmiert. Er hatte eine junge Familie entdeckt, die in einem Stall haust. Bei Ankunft fanden die Beamten des Sozialdienstes, die durch Polizeibeamte unterstützt wurden, einen Säugling, der von seiner erst 14-jährigen Mutter, einer gewissen Maria H. aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt in eine Futterkrippe gelegt worden war.
Weiter lesen »
Quelle: Queer.de

New York (queer.de) - Iran hat den 21-jährigen Makwan Moloudzadeh hingerichtet, weil er angeblich im Alter von 13 Jahren mit einem Gleichaltrigen Geschlechtsverkehr hatte. Das hat die International Gay and Lesbian Rights Commission erfahren. Demnach ist Moloudzadeh gestern um 5 Uhr morgens im Gefängnis von Kermanshah gehängt worden. Sein Anwalt und seine Familie wurden erst nach der Exekution informiert.
Internationale Menschenrechtsorganisationen hatten sich für den Beschuldigten eingesetzt (queer.de berichtete). Mitte November hat der oberste Richter das Urteil noch außer Kraft gesetzt und ein neues Verfahren einleiten lassen, weil bei dem Prozess islamische Gesetze nicht eingehalten worden seien (queer.de berichtete). Jetzt gab es offenbar ein Schnellverfahren, bei dem der Kurde erneut zum Tode verurteilt wurde. (dk)

Auf http://www.chick-gospel.de findet man Propaganda evangelikaler Herkunft,
wie sie primitiver und argumentativ märchenhafter wohl kaum noch möglich ist.
Der Anbieter diverser Schriften beschreibt z.B. eine seiner Comic-Reihe folgendermaßen:
Über 500 Millionen weltweit verkauft !
Seit über 36 Jahren werden CHICK-Traktate weltweit erfolgreich missionarisch eingesetzt, denn:
CHICK-Traktate werden gelesen!
Jedes einzelne erweckt des Lesers Interesse, überzeugt durch klares Evangelium und endet mit einer Aufforderung, sich für Jesus zu entscheiden.
Unten abgebildetes Comic wurde mir zufällig mal von einer tief Gläubigen auf der Straße
überreicht. Eine Geste der Nächstenliebe, gewünscht und gefordert von einem hinterlistigen, strafenden,
gewaltgeilen Gott, der sich rachsüchtig und mörderisch auf seine Sünder wirft, um sie - barmherzig,
in wahrer Liebe - in seiner Allmächtigkeit - zu verdammen. Verdammen bedeutet in diesem Fall,
die ganze Ewigkeit in Feuer und Flammen zu brennen.
Weiter lesen »
nach Mag. Lintner
Quelle: http://www.kreuz.net/bookentry.1974.html
Dass ich derartiges für möglich halte, habe ich schon früher ausgedrückt. Dazu folgende Geschichte:
Gemeinsam mit – überwiegend nur durch Forumsnamen bekannten – Postern von kreuz.net bildete ich – aufgrund allgemeiner Unzufriedenheit glaubenstreuer, vor allem traditioneller, Katholiken über die fehlende Moderation auf den kreuz.net-Foren – eine Austauschgruppe bei yahoo.de, die „Lefebvre-Group“, auf welche in Leserzeitungen und in Postings auf kreuz.net gelegentlich hingewiesen wurde. Zu dieser waren nur Interessenten eingeladen, die sich dem Werk des großen Erzbischofs hingezogen fühlten.
Kurz nach Gründung dieser yahoo-Gruppe wurde das „kreuz.net-Team“ darauf aufmerksam, erkannte mich und eine weitere Person als „Rädelsführer“ dieser Gruppe und lud uns beide ein, bei Zurverfügungstellung einer Forumssoftware (einschließlich Übernahme der Kosten) und Leistung des technischen Aufbaus ein traditionelles Diskussionsforum zu gründen, welches auch über kreuz.net beworben werden sollte.
Weiter lesen »
Liebe Leser- und Poster/innen,
die einen oder anderen von euch werden sicher auf dem Blog des Herrn Andreas Ellermann (der nicht mit dem gleichnamigen Sänger identisch ist!) den Artikel Minimalismen gelesen haben… und sich Fragen stellen.
[Anmerkung, Admin: da die Blogs von Asphyx inkl. aller "Artikel" gelöscht wurden und der alte original-Link ins Leere laufen würde, stellen wir "Minimalismen" (gespiegelte, identische Kopie) im Forum zur Verfügung. http://www.kreuts.net/forum/index.php?topic=566.0 ]
Natürlich gebührt euch eine Antwort - und die wollen wir auch unseren Freunden von kreuz.net natürlich nicht vorenthalten! Das Ergebnis ist genau jenes, das wir erwartet hatten.
Weiter lesen »
Text nach: www.theologisches.net
(Köln 29.08.2007)
In einer Stellungnahme vom 29.08.2007 hat die Fördergemeinschaft "Theologisches", die den Herausgeber dieser Zeitschrift ernennt, auf die gegen den Herausgeber v.a. auf kreuz-net in den letzten Wochen veranstaltete Kampagne reagiert. Dem Gremium gehören solch wichtige Gelehrte wie die Professoren Manfred Hauke, Walter Hoeres, Johannes Dörmann, Johannes Stöhr, Josef Overath u.a. an. Die Solidaritätsadresse ist vom Vorstand des Fördervereins unterzeichnet. Hier der Text im Wortlaut:
Weiter lesen »
|
| |
|